Bärenstark dieser Park

… unter diesem Motto machten wir uns dieses Jahr wieder auf um in eine „andere Welt“ zu reisen!

Unser diesjähriger Besuch im Bärenpark Bad Rippoldsau, den wir seit 2013 unterstützen, fiel zwar buchstäblich ins Wasser aber es war einmal mehr ein Erlebnis der besonderen Art.

Trotz Regens hatten wir das große Glück viele Bewohner (Bären, Wölfe und Luchse) des Parks zu sehen, als wären sie für uns aus ihren Höhlen gekrochen. Unsere Führerin – Frau Carl – nahm uns mit auf eine Reise in das Leben der Tiere, die uns zutiefst bewegte. Danke dafür!

Obwohl wir die meisten Lebensgeschichten der Bären schon kannten – fesselten sie uns von Neuem und machten uns bestürzt – was „Mensch“ imstande ist zu tun.

Traurige Wahrheiten sind die Neuzugänge: Drei Jungbären, die wir erstmals beobachten durften. Zwei von Ihnen sind Geschwister und nachdem man ihre Mutter getötet hatte wurden sie als Welpen angekettet für Fotos mit Touristen am Strand missbraucht!  Das „Einzelkind“ AGONIS, dessen Mutter Wilderern zum Opfer fiel kam in die Hände eines Restaurantbesitzers wo er auf der Terrasse Besucher anlocken sollte.

Das Glücksgefühl war unbeschreiblich als zwei von ihnen ganz in unserer Nähe ein Bad nahmen und sich dann wieder in ihre „Wildnis“ zurückzogen.

Andere Schicksale von denen wir bei der Führung hörten bestürzten:

„Beide Tatzen auf dem Lenker gebunden, ein Maulkorb fixiert den Kopf dazwischen, ein Bein unten am Roller festgezurrt, das andere ist nur frei, um Schwung zu holen, daneben Peitschenhiebe und ein Publikum, dass klatscht und jubelt – eine schreckliche Vorstellung, doch fast 30 Jahre lang der Alltag von Kaja. Und dies war nur eines der „Kunststückchen“ mir denen sie für die Manege misshandelt wurde, wenn sie nicht in einem 4 x 4 Meter kleinen Käfig auf einem Zirkuswagen vegetieren musste.“

Wir alle können mithelfen, dass solche Grausamkeiten nicht mehr vorkommen indem wir kein Publikum für solche Vorführungen sind! Helfen auch Sie mit Ihrer „Verweigerung“ und sprechen Sie darüber.

Von Herzen gerne übergaben wir am Ende der Führung in der gemütlichen „Menschenunterkunft“ unsere Spende. Diese haben Sie, liebe Tierfreunde, durch Ihre Mithilfe möglich gemacht. Danke dafür!

Wir empfehlen Ihnen den Besuch dieses wunderbaren Ortes – der von tollen und engagierten Menschen geführt wird.

Der Bärenpark erhält keine staatliche Unterstützung! Umso wichtiger sind Spenden für die Versorgung der Tiere und für den weiteren Ausbau des Geländes!

Lassen Sie sich von dem Gefühl anstecken, dass die Natur und ihre Bewohner ein Wunder sind – das wir uns erhalten müssen! Schön wäre es, wenn es Plätze auf dieser Erde gäbe wo dies ohne Zäune möglich ist!

Fazit des Tages: WIR KOMMEN WIEDER

In der Hoffnung, dass solche Orte irgendwann einmal nicht mehr nötig sein werden

grüßen wir herzlich

Brigitte und das Team von Animalta e.V.

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